Regionalklassen

Richtet sich der Versicherungsbeitrag nach dem Wohnsitz des Halters, wird Ihr Fahrzeug einer Regionalklasse zugeordnet. Maßgeblich ist der Wohnsitz, den die Zulassungsbehörde zu Ihrem Fahrzeug mitteilt. Ihrem Versicherungsschein können Sie entnehmen, welcher Regionalklasse Ihr Fahrzeug zu Beginn des Vertrags zugeordnet worden ist. Ein unabhängiger Treuhänder ermittelt jährlich, ob und in welchem Umfang sich der Schadenbedarf der Region, in welcher der Wohnsitz des Halters liegt, im Verhältnis zu allen Regionen erhöht oder verringert hat. Ändert sich der Schadenbedarf Ihrer Region im Verhältnis zu dem aller Regionen, kann dies zu einer Zuordnung in eine andere Regionalklasse führen. Die damit verbundene Beitragsänderung wird mit Beginn des nächsten Versicherungsjahres wirksam.

 

 

Regionalklassen-Abfrage

 

Der für einen Zulassungsbezirk errechnete Indexwert errechnet sich aus der Höhe und der Anzahl der Schäden, die von den Autofahrern mit dem jeweiligen Amtlichen Kennzeichen insgesamt verursacht und von der Versicherung reguliert wurden. Der Indexwert lässt daher keine Rückschlüsse über die gesamte Unfallhäufigkeit oder die Verkehrssicherheit in dem Zulassungsbezirk zu. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 100 (Prozent). Liegt ein Zulassungsbezirk über diesem Wert bedeutet dies, dass es mehr und/oder teurere Schadenfälle in diesem Bezirk als - bei gleicher Bestandszusammensetzung - im Bundesdurchschnitt gibt. Entsprechend liegt dann auch der Versicherungsbeitrag über (oder im umgekehrten Falle unter) dem Durchschnitt. Inwieweit eine Veränderung des Indexwertes - nach oben oder unten - Einfluss auf den Beitrag zur Kfz-Versicherung hat, muss beim Versicherer erfragt werden.

 

 
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