Deutschland, Land der Autofahrer

Haben Sie es gewusst? Deutschland ist definitiv ein Autofahrer-Land. Über 80% der Fahrten z.B. zur Arbeit und Zurück werden mit dem Automobil oder Motorrad zurückgelegt. Insbesondere die Pendler zum Beruf nehmen zu über 70% lieber das eigene Gefährt als die öffentlichen Verkehrsmittel.

Diese Zahlen sind kaum überraschend, das Strecken- und Straßennetz ist gut ausgebaut und trotz Gefahren wie Stau und Unfälle, nehmen es sehr viele Menschen bewusst auf sich. Lediglich knapp 15% verlassen sich auf Bus, Bahn und Zug. Knapp 10% was auch beachtlich ist im Vergleich zu den öffentlichen, kommen entweder zu Fuss oder mit dem Fahrrad an ihr Ziel.

Welche Kosten die Deutschen dabei Monat für Monat aufnehmen ist ebenfalls beachtlich, über 300 EUR gibt jeder für das Fortbewegungsmittel „Auto“ und seine Mobilität aus, sei es für Benzin oder eben für andere Hilfsmittel, welche zum Auto gehören. Der größte Teil geht dabei für Sprit drauf, wenn wundert´s, die Mineralölkonzerne sicherlich nicht. Wenn man bedenkt, dass diese Zahl fast ein Fünftel des gesamten Konsums eines Privathaushalts bedeutet, wird sich bestimmt wundern und an den Kopf fassen.

Von 100 befragten Haushalten besitzen 81 jeweils ein Fahrrad, bei 77 Personen ist ein eigenes Auto im Besitz, 11 Haushalte besitzen Roller, Mofa oder Motorrad und 3 Personen immerhin ein E-Bike. Der Trend geht schon eher zu den Fortbewegungsmittel, die ökologischer sind und eben kein CO2 erzeugen, dennoch gibt es noch viele Barrieren um z.B. komplett aufs Fahrrad zu steigen u.a. der derzeitige Ausbau des Fahrradnetzes und eben auch oft die Entfernung von Wohnung zur Arbeit.

Es bleibt abzuwarten wie sich die „Dinge“ in den nächsten Jahren entwickeln, für Autos jedenfalls wird es nicht einfacher sondern eher schwieriger, nicht nur wegen den steigenden Kosten ( Benzin usw. ) sondern u.a. auch wegen höherer Anforderungen an die Fahrzeuge was den Kraftstoffausstoss anbelangt, siehe Umweltplaketten.(js)

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