Reifenalter

Beim Reifen kommt es auf das Alter an

Es passiert so schnell: Beim Einparken schrammt der Reifen am Bordstein vorbei, die Scherben auf der Straße werden übersehen und überfahren.

Was für einen neuen Reifen kein Problem ist, kann für ältere Reifen gefährlich werden. Denn mit der Zeit wird das Gummi immer spröder und dadurch anfälliger für vermeintlich kleine Beschädigungen.

Das Reifenalter stets im Blick

Um Unfälle oder Fahrzeugschäden durch alte Reifen zu vermeiden lohnt es sich, öfter mal einen genaueren Blick auf die Reifen zu werfen.

Reifenalter und die Lebenszeit von Autoreifen

Reifenalter

Neben dem allgemeinen Zustand – sind Beulen oder Risse sichtbar? – gibt auch das Alter der Reifen einen guten Hinweis, ob ein Reifenwechsel notwendig ist.

Die „DOT-Nummer“, kurz für „Department of Transportation“, gibt dem Autofahrer das genaue Herstellungsdatum des Reifens an. Sie ist verpflichtend auf jedem Reifen angebracht und besteht aus vier Ziffern. Dabei geben die ersten beiden Ziffern die Kalenderwoche der Herstellung an, die letzten zwei beziehen sich auf das Herstellungsjahr.

So ist etwa ein Reifen mit der DOT-Nummer 3317 in der 33. Kalenderwoche des Jahres 2017 hergestellt worden.

Nach spätestens 10 Jahren den Reifen austauschen

Eine regelmäßige Kontrolle der Reifen ist also wichtig. Dabei sollte sich der Autofahrer nicht ausschließlich auf sein eigenes Urteil verlassen, sondern auch den Fachmann in regelmäßigen Abständen einen Blick darauf werfen lassen.

Denn viele Schäden sind von außen nicht sichtbar und werden somit nur vom Fachmann erkannt. Je älter die Reifen sind, desto öfter sollten sie auf Schäden untersucht werden. Ein Reifen etwa, der bereits sechs Jahre auf dem Buckel hat, sollte etwa einmal monatlich einer genauen Kontrolle unterzogen werden.

Nach spätestens 10 Jahren gehören Reifen endgültig zum „alten Eisen“ und sollten ausgetauscht werden.

Die Ausnahmen von der Regel

Wie bei jeder Regelung gibt es auch hier Ausnahmen. Denn Reifen von Anhängern mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen müssen bereits nach maximal sechs Jahren gewechselt werden.

Ein Wohnmobil oder Wohnwagen braucht nach spätestens acht Jahren eine neue Bereifung. Grund hierfür ist besonders, dass Anhänger und Wohnwagen seltener bewegt werden und die Reifen daher einer einseitigen Belastung ausgesetzt sind. Dadurch entstehen schneller Risse im Gummi, die zu einer Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer werden können.

Um die Qualität und die Lebensdauer der Reifen so lange wie möglich zu erhalten sollte der Luftdruck der Reifen bei längeren Standzeiten daher verringert werden. Auch vor Licht und Kohlenwasserstoff (ist etwa in Öl, Benzin und Diesel enthalten) sollten die Reifen geschützt werden.

Die Ozonstrahlung etwa von elektrischen Geräten ist ebenfalls schädlich für die Autoreifen.

Weitere Informationen sind zu finden unter reifenqualitaet.de

 

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